Um 11 Uhr werden die mehr als 200 Sirenen im Stadtgebiet ausgelöst. Diese werden grundsätzlich nur bei sehr hoher Gefahr in Betrieb gesetzt und immer im Zusammenspiel mit weiteren Informationen, zum Beispiel über Warn-Apps, Rundfunk oder Cell Broadcast.
Neben rund 120 Sirenen im sturmflutgefährdeten Gebiet sind zuletzt mehr als 80 Sirenen an zusätzlichen Standorten im gesamten Stadtgebiet errichtet worden.
Das Sirenensignal „Warnung“ – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton – bedeutet im Ernstfall: „Es besteht eine Gefahr! Informieren Sie sich!“
Die Entwarnung wird um 11:45 Uhr mit einem einminütigen Dauerton der Sirenen signalisiert.
Tests der digitalen Warnsysteme
Die Stadt versendet bereits um 10:45 Uhr eine Testmeldung über die Warn-Apps und die rund 1.700 digitalen Stadtinformationsanlagen, um über den Beginn der Sturmflutsaison und den Bundesweiten Warntag zu informieren.
Um 11 Uhr wird eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren geschickt, darunter Rundfunksender, Warn-Apps und Cell Broadcast. Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy geschickt werden können.
Eigene Vorbereitung
Eine wichtige Informationsquelle für den Notfall ist die Warn-App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App). Etwa 300.000 Nutzerinnen und Nutzer haben sie bereits auf ihrem Smartphone installiert, um sich mehrsprachig über Gefahren in Hamburg informieren zu lassen.
Alle Warnungen und Meldungen werden durch behördliche Stellen nach sorgfältiger Prüfung herausgegeben. Sie liefert daher verlässliche, amtlich gesicherte Krisen- und Katastrophenmeldungen direkt aus erster Hand.
Wer sich über sinnvolle Vorsorgemaßnahmen für den Katastrophenfall informieren möchte, dem sei die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für den Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen.
Auf 40 Seiten wird detailliert erklärt, wie man sich vorbereitet und in einem solchen Fall verhält.
Weitere Informationen zum Warntag.