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Friedas Enkel – Meine Familie und das Erbe der Gewalt in Russland

Schweigen, Hinnehmen, Verdrängen – dieses Muster ist tief in der russischen Gesellschaft verankert. Auch Frieda verschwieg das Leid, das sie im Zweiten Weltkrieg durch die Nationalsozialisten und die sowjetische Diktatur erfuhr. Das Erbe der Gewalt wird bis heute an die jüngeren Generationen weitergegeben, wie sich auch in Russlands Krieg gegen die Ukraine zeigt.
Inna Hartwich wurde in der Sowjetunion geboren und emigrierte als Kind nach Deutschland. Als Erwachsene kehrte die Journalistin als Korrespondentin nach Moskau zurück. In ihrem Debüt „Friedas Enkel“ erzählt sie von ihrer Großmutter Frieda, anhand derer Geschichte sie das Unerzählte in Russland sichtbar macht. Sie schreibt von einer Gesellschaft, die gelernt hat, sich zu fügen und schweigend hinzunehmen – als Mittel des Überlebens.
Während seines Aufenthalts als Pastor der deutschen Botschaftsgemeinde in Moskau 2019/2021 lernte Pastor Christian Braune, ehemaliger Seelsorger im Augustinum Hamburg, Inna Hartwich und ihren Mann in Moskau kennen.
Sie können das Buch: Friedas Enkel – Meine Familie und das Erbe der Gewalt in Russland am Veranstaltungstag vor Ort käuflich erwerben.
Autorinnen-Lesung mit Inna Hartwich
Ort
Augustinussaal
Uhrzeit
17:00 Uhr – 18:00 Uhr
Eintritt
6 Euro
Veranstaltungsart
Lesung
Vortragende/-r
Inna Hartwich