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SUMMARY:altonale - Das Nachbarschaftsfest
DESCRIPTION:Wart ihr schon mal dabei\, wenn eine kritische Masse durchs Theater radelt? Wenn auf der Bühne eine Nachbarin rückwärts spricht und ein Nachbar vorwärts möbelt? Nein? Dann wird es höchste Zeit für den Besuch des Nachbarschaftsfestes. \nBevor die Nachbarschaft Altona mit ihren Sehnsuchtsfenstern & Balkontheatern aufmacht\, kommt sie am 2.6. im Thalia Gaußstraße zusammen\, um sich dort gemeinsam auf die große Stadtteilperformance einzustimmen – und um zusammen zu feiern! Alle sind herzlich eingeladen\, sich kennenzulernen\, sich miteinander auszutauschen\, gemeinsam zu essen und zu trinken und Initiativen loszutreten\, die Altona verändern werden. \nMacht euch gemeinsam mit dem AMA!-Team auf eine Tour durch die Nachbarschaft der Gaußstraße und auf den Weg durch einen Abend\, der ein Fest sein wird! Denn Musik wird es auch geben – zum Tanzen\, ja! \n  \nWeitere Informationen.
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SUMMARY:Theater - "Asche"
DESCRIPTION:»Für mich liegt der Hauptreiz des Theaters darin\, subjektive Wahrheiten vergrößern zu können. Dass eben diese Wahrheiten die Hauptrolle spielen und nicht die rationale Gleichwertigkeit. Theater machen ist wie Träume teilen.« (Jette Steckel) \nIn der Gaußstraße hat Jette Steckel – noch bevor sie dort zuletzt 2011 Der Fremde von Camus inszenierte\, der 70 Mal gespielt wurde – 2009 eine Adaption von Ilija Trojanows Roman Die Welt ist groß und Rettung lauert überall auf die Bühne gebracht. Ein altes Plakat mit diesem Titel hängt dort noch immer in einem Gang. Jetzt kehrt Hausregisseurin Jette Steckel\, die in den letzten Jahren am Thalia immer für die große Bühne inszeniert hat\, noch einmal in die Gaußstraße zurück. Im Gepäck zum ersten Mal ein Stück von Elfriede Jelinek\, deren Texte in unterschiedlichsten Regiehandschriften immer wieder den Weg auf die verschiedenen Bühnen des Thalia gefunden haben. \nJelineks jüngstes Werk Asche ist ein zutiefst persönlicher Text über den Verlust des geliebten Weggefährten\, über Trauer und Untröstlichkeit\, über das Empfinden\, der Welt abhanden zu kommen\, wenn der eine Mensch nicht mehr da ist\, »verzogen ins Nichts«. Und was passiert\, wenn uns obendrein die Welt\, unser Planet abhandenkommt? Das hatte doch einmal so schön angefangen mit der Schöpfung. Die Schönheit der Natur! Und plötzlich ist sie so grausam. »Was waren wir doch für böse Gäste! Nimmer hielten wir Ruh\, nimmer hielten wir Rast!« Die Erde bröckelt schon und an den Rändern ist der Saum runtergetreten. Eine Parallelerde\, auf die man hinüberhüpfen könnte\, ist nicht in Sicht. \nElfriede Jelineks Schreiben ist\, wie sie selbst sagt\, ein leidenschaftlicher Akt\, eine Art Rage. »Ich sehe\, die Regie reicht mir einen Zettel herein: Alles Asche. Das hab ich schon vorausgesehen. Ich mache weiter\, sogar in der Wüste würde ich noch weitermachen\, im Meer auch\, aber nicht lang\, bei meinen Schwimmkünsten.« \nIn Kooperation mit dem Zirkus Zartinka\, einem Zirkusprojekt des Z*ART e.V. \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Der König stirbt"
DESCRIPTION:Der König stirbt. Eigentlich ist sein Tod längst überfällig. Der Staat ruiniert\, die Wirtschaft am Boden\, die Außenbeziehungen zerrüttet – Zeit abzudanken und anderen das Ruder zu überlassen. Doch je dringlicher die Königinnen und der verbliebene Hofstaat versuchen\, dem Herrscher die Realität näherzubringen\, desto entschiedener weigert sich dieser\, das Unvermeidliche zu akzeptieren. Er klammert sich an seine Rolle\, seine Bedeutung\, seine Sprache\, während seine Welt Stück für Stück zerfällt. \nIn Jessica Weisskirchens Inszenierung wird das absurde Spiel über Vergänglichkeit\, Macht und Kontrollverlust aus Ionescos Meisterwerk des absurden Theaters zur bitterkomischen Bestandsaufnahme unserer Gegenwart. Denn während wir gern vom Ende alter Machtfiguren sprechen\, erweisen sie sich realpolitisch als erstaunlich lebendig. Weltweit gewinnen autoritäre Figuren und die Machtfantasien einer alten Ordnung wieder an Einfluss. Todgesagte leben länger – und manche wirken unsterblicher denn je. \nDer König wird so zur Figur unserer Zeit: ein Herrscher\, der sich selbst beim Untergang zusieht und dennoch nicht abtritt. Ein Abend über Machtfantasien\, Verdrängung und die Angst vor Bedeutungsverlust – und über all die Könige unserer Zeit\, die einfach nicht gehen wollen. \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Alles\, was wir nicht erinnern"
DESCRIPTION:Am Ende des von Nazi-Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs sind mehr als zwölf Millionen Deutsche auf der Flucht oder werden aus ihren Häusern vertrieben – ein kollektives Trauma\, das bis heute in den Familien nachwirkt. Es verbindet sich mit dem Schicksal von Millionen Geflüchteten unserer Tage und erhält durch den Krieg in der Ukraine Aktualität. \nIm Januar 2020 macht sich die Autorin Christiane Hoffmann in Różyna (Rosenthal)\, einem Dorf in Niederschlesien\, auf den Weg Richtung Westen. Zu Fuß geht sie die 550 km noch einmal nach\, die ihr Vater als Neunjähriger im Winter 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee mit dem Treck seines Dorfes zurücklegte. Seine Flucht führte ihn schließlich nach Wedel bei Hamburg. \nEmotionaler Ausgangspunkt des Weges der Tochter ist ihre Annäherung an den vor kurzem verstorbenen Vater\, dessen fehlende Erinnerung an das Geschehen von damals ihr Leben geprägt hat. Es ist der Versuch\, die Auswirkungen des Fluchttraumas auf die nächsten Generationen zu begreifen. Für die langjährige Auslandskorrespondentin und derzeitige stellvertretende Regierungssprecherin ist es aber auch eine Reise durch Europa in die gemeinsame Geschichte Deutschlands\, Polens und Tschechiens. \nIm Februar 2024 reist Regisseur Gernot Grünewald zusammen mit Christiane Hoffmann und dem polnischen Autor Jarosław Murawski nach Różyna\, um dokumentarisches Material für den Theaterabend in der Gaußstraße zu sammeln. Sie sprechen mit Zeitzeugen und Nachfahren der 1945 aus der Westukraine vertriebenen polnischen Familien\, die heute im Dorf und im Haus der Familie Hoffmann leben. Gemeinsam mit dem Team untersucht Videokünstler Jonas Plümke entlang der Fluchtroute\, wie sich diese gigantische Bevölkerungsverschiebung bis heute in Menschen\, Häusern und Landschaften abbildet. \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:The Embassy Café International
DESCRIPTION:Jeden Montag und Mittwoch\, 15.00-18.00 Uhr \nEin Ort der Begegnung\, Beratung und Beteiligung startet neu. Hier kommen Menschen zusammen\, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen – unabhängig von Herkunft\, Sprache\, Glaube oder Status. Zweimal wöchentlich verwandelt sich das Foyer in ein internationales Café\, in dem bei Getränken und Gebäck miteinander gesprochen\, gelernt\, beraten und gelacht wird. Wer Deutsch übt\, juristische Fragen klärt\, ein Co-Working-Space sucht oder einfach Teil einer Gemeinschaft sein möchte\, findet hier Unterstützung und Resonanz. \nThe Embassy versteht sich als Schutzraum in Zeiten zunehmender staatlicher Restriktionen und gesellschaftlichen Spannungen. In Kooperation mit Sprachbrücke e. V. und der Refugee Law Clinic entsteht ein erweitertes Netzwerk aus solidarischen Initiativen\, die Geflüchteten\, Migrant*innen und Neuankommenden Orientierung bietet. Ehrenamtliche stellen ihre Projekte und Beratungsangebote vor – von Sprachkursen bis hin zur rechtlichen Begleitung bei Asyl- und Familienfragen. Zugleich sind auch Hamburger Bürger*innen eingeladen\, Teil dieses offenen Raums zu werden und ins Gespräch zu kommen. \n\n\nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Der Tod in Venedig"
DESCRIPTION:»Wer außer sich ist\, verabscheut nichts mehr\, als wieder in sich zu gehen.« \nDie Cholera geht um. Unauffällig versucht man\, Venedigs Straßen zu desinfizieren. Heimlich wird abgewogen zwischen Seuchenschutz und den Interessen von Fremdengewerbe und kürzlich eröffneter Gemäldeausstellung. Verlässliche Auskünfte über Infektionszahlen gibt es nicht\, doch das Gerücht einer bevorstehenden Sperre kursiert unter den Einheimischen. \nDie internationale Bohème\, die im Grand Hotel die Sommerfrische genießt\, ahnt nichts von der Gefahr. Wohlhabende Franzosen\, Polen\, Russen\, Engländer und Deutsche genießen zwischen Strand und Speisesaal das dekadente Leben am Lido. Der bürgerliche Schriftsteller Gustav von Aschenbach entdeckt im polnischen Jungen Tadzio den Inbegriff von Schönheit und Vergänglichkeit. Fatalistisch verliert sich der seriöse Deutsche in dieser letzten selbstzerstörerischen Leidenschaft. Als er von der Epidemie erfährt\, beschließt auch er\, zu schweigen: angezogen vom Ausnahmezustand\, dem »phantastischen Grauen« der Seuche\, diesem »schlimmen Geheimnis der Stadt\, das mit seinem eigensten Geheimnis verschmolz und an dessen Bewahrung auch ihm sehr gelegen war«. Zeit seines Lebens auf Würde und Disziplin bedacht\, wirft er seine Selbstachtung und Moral über Bord und gibt sich dem Verfall hin. \n  \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Verwandlung"
DESCRIPTION:Kafkas Die Verwandlung ist die wohl berühmteste Erzählung über Entfremdung\, Anpassung und den Wunsch\, gesehen zu werden. Sie birgt die Frage in sich: Was passiert mit denen\, die nicht mehr ins System passen?\nBurhan Qurbani\, bekannt für seine filmischen Überschreibungen von u. a. Berlin Alexanderplatz und Kein Tier. So Wild\, überträgt Kafkas Erzählung in eine Gegenwart\, in der Zugehörigkeit neu verhandelt werden muss. \nVier Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven begegnen sich auf geheimnisvolle Weise – als hätte das Schicksal sie zusammengeführt. Ihre Erfahrungen spiegeln sich: die Angst vor Ausgrenzung\, das Ringen um Identität in einer sogenannten pluralistischen Gesellschaft\, die Frage nach Anpassung und Selbstbehauptung.\nDoch was\, wenn nicht Gregor Samsa\, sondern die Welt sich verwandelt hat? Qurbanis Stück entfaltet aus Kafkas Motiv der Verwandlung ein vielstimmiges Echo auf unsere Gegenwart – auf die Menschen\, die um Sichtbarkeit kämpfen\, die sich behaupten müssen in einer Welt\, die sie immer schon zum Scheitern verurteilt hat. \n\n\n\n\n  \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Der gute Mensch von Sezuan"
DESCRIPTION:Der junge Theatermacher Yida Guo befragt Brechts berühmten Parabelstück– entstanden im Exil zwischen 1938 und 1940 – aus der Sicht des modernen China\, das auf ein verheißungsvolles\, aber taumelndes Europa blickt:\nDie Götter bitten Shen Te aus der chinesischen Provinz Sezuan nach Deutschland zu gehen. Sie sind auf der Suche nach echter Güte in einer Welt voll\, wenn’s gut läuft\, höflicher Kälte. In der Ferne winken Freiheit\, Wohlstand\, Gleichheit und Recht. Das sind doch die richtigen Vorzeichen (Attention fragile!) für ein gutes Leben\, als „guter Mensch“. Mit etwas göttlicher Starthilfe eröffnet Shen Te einen kleinen Laden\, ist großzügig und arbeitet hart. Die Enttäuschung ist natürlich vorprogrammiert. Konfrontiert mit extremer Ungleichheit\, bürokratischen Hürden\, Denunziation und sogar mit Gewalt gegen Fremde\, verliert sie schnell den Mut. Und auch die Liebesgeschichte mit einem verhinderten Flieger ist nicht frei von finanziellem Kalkül. Irgendwann kann sich Shen Te der globalen Logik des Kapitals nicht mehr entziehen und gründet – in anderer Identität – eine Fabrik\, die unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen billige E-Zigaretten produziert. Gut und Böse also in einer Person. Aber was heißt das schon? Alles nur eine Frage der Umstände? Oder der Definition? \n\n  \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "TUSCH- und Tandem-Tag"
DESCRIPTION:TUSCH und Tandem bringen Bewegung in die Schule\, vertiefen die Zusammenarbeit mit Thalia und Schule. Theatermacherinnen und -macher gehen in die Schule und bereichern mit ihrer Professionalität und Präsenz den Unterricht\, ausgehend von Themen und Inszenierungen des Thalia Theaters. \nZu sehen sind Einblicke in die Arbeit unterschiedlicher Projekte aus den aktuellen Partnerschaften mit Choreografien\, Szenen und Performances\, von Schulgruppen für Schulgruppen. \n  \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Die Möwe"
DESCRIPTION:Was für ein Chaos. Die junge Künstlerin Kostja organisiert mit ihrem Team die Dreharbeiten für einen Kurzfilm. Es soll um Privilegien und die Unzumutbarkeiten der Liebe gehen. Die Hauptrolle spielt ihre Freundin Nina. Der Film soll ein Live-Experiment mit Direktübertragung in einen exquisiten Sportclub werden. Dort trifft sich Kostjas Mutter\, die Schauspielerin Arkadina\, mit ihrem jüngeren Geliebten Trigorin zum Federballspiel. Ihre Ballwechsel sind ähnlich kurz wie Trigorins blitzschnelle Lyrik\, für die er als begabtester Dichter seiner Generation gefeiert wird. \nEs kommt während der Filmpräsentation zum Streit\, weil in einer Mischung aus Verliebtheit\, Verzweiflung und Verachtung alles ein wenig außer Kontrolle gerät. Kostja wähnt sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs\, Arkadina versteht die Welt nicht mehr. Währenddessen findet Nina Kontakt zu Trigorin\, der aus einer kontrollierten Offensive verführerisch mit Worten spielt. Der Kurzfilm zeigt Wirkung. Jemand sagt: „Kostja\, dein Film gefällt mir. Er ist natürlich ungewöhnlich\, und ich kenne das Ende nicht\, aber er hat einen starken Eindruck auf mich gemacht. Du bist talentiert\, du musst weitermachen.“ \nIn ihrer siebten Arbeit am Thalia Theater\, untersucht Charlotte Sprenger mit ihrem Ensemble das Wechselspiel zwischen Bühne und Leinwand. \nWeitere Termine im April und Mai. \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Schöne neue Welt"
DESCRIPTION:Wenn man alles auf Knopfdruck haben kann\, auch und vor allem das Glück\, welcher Wunsch bleibt da noch offen? 1932 erschien einer der wichtigsten utopisch-dystopischen Romane des 20. Jahrhunderts\, ein bis heute in der ganzen Welt gelesener Klassiker\, der Titel ein geflügeltes Wort. Aldous Huxley ließ seine „Brave New World“ eigentlich 500 Jahre in der Zukunft spielen. Aber was damals Zukunftsvision war\, ist heute schon (fast) Gegenwart. Sex\, befreit von jeglicher Moral und jedem Gefühl\, wunschloses\, immer verfügbares Glück\, geboren aus der Chemie\, und was vielleicht noch fantastischer ist: eine neue Welt\, ganz speziell für uns designt\, die alle unsere Wünsche erfüllt und uns verlässlich von allem ablenkt\, was sie nicht bieten kann – oder will. Wir haben uns eine „Schöne neue Welt“ erschaffen\, deren Befriedigungen\, Verabredungen und Algorithmen so tief in uns eingedrungen sind\, dass wir sie kaum noch wahrnehmen. Die da draußen\, die außerhalb unserer idealen Gesellschaft leben\, deren archaisches Leben gehört ja wohl eher ins Reich der Geschichte und Geschichten. \nIn solch einer Gemeinschaft ist John Savage aufgewachsen\, in einem Reservat am Rande der Zivilisation. Einem Ort\, an dem Hoffnung oft vergeblich und Frustration die Realität ist. Savage verkörpert all das\, was die „Schöne neue Welt“ hinter sich gelassen hat. Als Savage zurückkehrt\, beweist sein schäbiges Dasein nur einmal mehr\, dass eine Welt\, in der er nicht existiert\, eine bessere ist. \nAber ist dieser Mensch wirklich „der Andere“? Und wirklich der Einzige\, der anders ist? Ist jegliche Individualität ausgelöscht im Zustand der zwanghaften\, immer verfügbaren\, alptraumlosen Glückseligkeit? Gibt es kein Recht mehr\, anders zu sein? \nNach seiner erfolgreichen Inszenierung von „Transit“ nach Anna Seghers lädt der iranische Autor und Regisseur Amir Reza Koohestani ein zweites Mal für das Thalia Gaußstraße einen bekannten Stoff mit seinen eigenen Erfahrungen auf und überschreibt ihn zusammen mit seinem Co-Autor Keyvan Sarreshteh ins Heute. \n  \nDauer 1:30h\, ohne Pause \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Gazino Altınova
DESCRIPTION:Unsere Eigenproduktion „Gazino Altınova“ in der Regie von İdil Üner verwandelt den Ballsaal der Thalia Gaußstraße in einen magischen musikalischen Ort. Und lädt das Publikum ein\, sich gemeinsam auf eine Zeitreise durch die Jahre vor und nach dem Ankommen der ersten Generation der sogenannten „Gastarbeiter“ in der neuen „Heimat“ Deutschland zu begeben. \nErfahrungen und biografische Erzählungen werden anhand der Musik der Zeit vergegenwärtigt. Durch die Retrospektive versucht „Gazino Altınova“ zu verstehen\, was uns die Vergangenheit über unsere Gegenwart und vielleicht sogar unsere Zukunft verrät. Der Abend basiert auf den Fragen „Welche Musik hat Sie in der Zeit des Ankommens in Deutschland begleitet?“\, „Welche Musik hat Sie glücklich gemacht und die Sehnsucht nach der Heimat gestillt? \nDauer 1:15h\, keine Pause \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Eurotrash"
DESCRIPTION:Also\, mit dem Rollator\, mothers little helpers und einigen Whiskey-Flaschen im Gepäck begibt sich der Erzähler auf einen skurrilen Road-Trip mit seiner exzentrischen Mutter. Mit dem Taxi lässt sich das ungleiche Paar quer durch die Schweiz fahren\, immer auf der Flucht vor der Einsamkeit\, raus aus einem durch Geld vergifteten Leben. Auf dem Rücksitz eine Plastiktüte mit obszön viel Geld – 600.000 Franken in Scheinen\, von der Mutter höchstpersönlich bei ihrer Züricher Privatbank abgehoben. \nVon der wohlstandsverwahrlosten Wohnung am Zürichsee über das Chalet in Gstaad geht es rasant in die Untiefen der persönlichen und kollektiven Vergangenheit. Immer angetrieben von dem glühenden Wunsch\, die schmutzigen Aktiengewinne aus der Waffenindustrie durch Verschleudern und Verschenken so schnell wie möglich loszuwerden. Eine letzte gemeinsame Reise\, die Mutter und Sohn in einer Weise zusammenbringt\, wie das Leben es nicht geschafft hat. Mitten hinein in die dunklen Ecken der Familien-Vergangenheit\, vom Springer-Hochhaus in Hamburg bis in die Villa des Nazi-Großvaters nach Sylt – oder doch ins Jenseits nach Afrika? \nDie Kreatur Mensch hinter einer splitternden Luxus-Fassade – was ist authentisch\, was Fiktion? Ein hoch amüsantes Spiel mit biographischen Details und eine hinreißende Parodie. Direkt von der Short List des Deutschen Buchpreises fürs Theater adaptiert von Pop-Regisseur Stefan Pucher. \n„Eurotrash ist atemberaubend anders: Christian Kracht mixt Nazis\, Geld\, Familie und Vergangenheitsbewältigung – und trickst dabei alle aus.“ DIE ZEIT \nDauer 2:10h\, keine Pause \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Faust Gretchen Fraktur" - letzte Vorstellung
DESCRIPTION:Faust hat heutzutage viele Gesichter\, es gibt Deals allerorten und der Imperativ „Verweile doch!“ ist hörbar durch alle Zeiten. In „Faust Gretchen Fraktur“ geht es um theatrale Alchemie\, Schlange stehen bei McDonalds und die tragische Geschichte eines Mannes\, der sich mit Kräften anlegt\, die er nicht versteht. 5 Gretchen prallen auf Heinrich\, der höllische Gottschalk Mephisto auf den Grizzlyman Timothy Treadwell und alle zusammen auf die unberührte und fast überirdisch schöne Natur Alaskas. Von dort „tönt\, nach alter Weise“ Goethes Langgedicht unter großem Gelächter und findet sich wieder in einem hochgewölbten\, engen gotischen Zimmer. Es ist eines von 99 Studierzimmern\, in denen Geschichte aufbewahrt wird. Hinter jeder Tür ein Ereignis. Klicken\, scrollen\, rennen. Perspektivwechsel. Faust wird in seinem Lebenslauf aufgehalten von Gretchen und in andere Richtungen gedrängt. „Werd ich zum Augenblicke sagen…“. Kamera. Licht. Action. \nLorenz Nolting studierte Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Bochum und Regie an der Theaterakademie Hamburg. Im Thalia Theater war seine Arbeit „Biathlon der Sehnsucht“ beim Körber Studio Junge Regie 2021 zu sehen und im Rahmen des Theatermarathons „Hymnen an die Nacht“ 2022 zeigte er seine Inszenierung „Woyzeck – Das schärfste Messer Deutschlands“. \n  \nWeitere Informationen. \n 
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SUMMARY:Theater "Das Ende von Iflingen" - letzte Vorstellung
DESCRIPTION:Einer sagt das\, ein Anderer sagt was ganz anderes und beides ist wirklich wahr. Gesagt getan sozusagen. Und was ist mit den Widersprüchen? Einfach ignorieren. Oder hat das genau so “doch alles seinen Sinn”? \nIn der Inszenierung des ursprünglich als Hörspiel geschriebenen Textes ‘Das Ende von Iflingen’ finden sich drei Engel (oder sind es doch drei Clowns?) in dem Dörfchen Iflingen wieder und sollen die Apokalypse einläuten. Einziges Problem: irgendwie sind die Menschen alle verschwunden. Ihr göttlicher Auftrag scheint einen Fehler zu haben. \nWolfram Lotz Texte bestechen durch Lebendigkeit. Von Wort zu Wort stolpernd\, suchend\, immer bereit sich selbst zu revidieren\, erscheinen sie als beständig werdende Welten. Hier entstehen Geschichten im Tastensprung und uns\, wir Lesende\, Hörende\, Theaternde\, uns beschleicht das Gefühl\, wir selbst sind beteiligt an diesem Prozess. Sind Miterzählende. Sind selbst Autorinnen und Autoren unserer eigenen Welten\, die wir immer weiter immer wieder verändern müssen\, wenn sie auch hoffnungslos verkeilt erscheinen. \n  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Theater "Faust Gretchen Fraktur"
DESCRIPTION:Faust hat heutzutage viele Gesichter\, es gibt Deals allerorten und der Imperativ „Verweile doch!“ ist hörbar durch alle Zeiten. In „Faust Gretchen Fraktur“ geht es um theatrale Alchemie\, Schlange stehen bei McDonalds und die tragische Geschichte eines Mannes\, der sich mit Kräften anlegt\, die er nicht versteht. 5 Gretchen prallen auf Heinrich\, der höllische Gottschalk Mephisto auf den Grizzlyman Timothy Treadwell und alle zusammen auf die unberührte und fast überirdisch schöne Natur Alaskas.\nVon dort „tönt\, nach alter Weise“ Goethes Langgedicht unter großem Gelächter und findet sich wieder in einem hochgewölbten\, engen gotischen Zimmer. Es ist eines von 99 Studierzimmern\, in denen Geschichte aufbewahrt wird. Hinter jeder Tür ein Ereignis. Klicken\, scrollen\, rennen. Perspektivwechsel. Faust wird in seinem Lebenslauf aufgehalten von Gretchen und in andere Richtungen gedrängt. „Werd ich zum Augenblicke sagen…“. Kamera. Licht. Action. \nLorenz Nolting studierte Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Bochum und Regie an der Theaterakademie Hamburg. Im Thalia Theater war seine Arbeit „Biathlon der Sehnsucht“ beim Körber Studio Junge Regie 2021 zu sehen und im Rahmen des Theatermarathons „Hymnen an die Nacht“ 2022 zeigte er seine Inszenierung „Woyzeck – Das schärfste Messer Deutschlands“. \nWeitere Vorstellungen am 21. und 27.11.24 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Menekşche Chor
DESCRIPTION:Der türkische Chor Menekşche ist vielfältig: sowohl instrumental – Oud\, Kanoun\, Geige\, Darbuka\, Klavier\, Gitarre\, Saxophon und Flöte begleiten seine Lieder – als auch in seiner Zusammensetzung. Menschen aus vielen Berufen: Busfahrer\, Unternehmerinnen\, Krankenpflegerinnen\, Ingenieure\, Reinigungskräfte oder Bürgerschaftabgeordnete – singen Lieder\, die sie lieben\, ob bekannt oder unbekannt. \n„Das Ziel des Menekşche Chor ist es\, in der gesellschaftlichen Vielfalt Hamburgs Grenzen zu überwinden und Menschen durch Musik zu verbinden. Aus Konzerten werden gemeinschaftliche musikalische Abende\, an denen alle teilhaben können.“ (Güngör Yılmaz\, Gründerin und Vorsitzende des Menekşche Förderverein für kulturelle Vielfalt e.V.) \nDie Lieder werden auf Deutsch übertitelt\, vor Konzertbeginn wird traditionell türkischer Tee angeboten und es wird in einer immensen Sprachvariation gesungen\, neben Türkisch auch auf Persisch\, Italienisch\, Griechisch\, Kurdisch oder Deutsch. \nSpecial Guest ist bei diesem besonderen Konzert Ursina\, der syrische Frauenchor der Embassy of Hope. Mit dem Motto: „Gemeinsames Singen ist ein zarter Akt des Widerstands“. Chorleitung Rami Omar \nWeitere Informationen und Karten \nVeranstaltungsort:\nThalia in der Gaußstraße\nGaußstraße 190\n22765 Hamburg
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SUMMARY:Der Wij
DESCRIPTION:In einer Zeit\, in der in Europa ein Krieg Tod und Vernichtung gebracht hat und unsere Werte gefährdet\, verbinden sich auf der Bühne Künstlerinnen und Künstler im Geiste der FREIHEIT. Kirill Serebrennikov and friends gehen den Weg nach Westen\, nach Europa und suchen neue Partnerschaften: „Gogol Center. Europe meets Thalia.“ Mit einem europäischen Ensemble will Serebrennikov im Geiste der Kunst das realisieren\, was in der Wirklichkeit derzeit schier unmöglich ist: Partnerschaft zwischen Künstlern\, die egal welcher Herkunft\, der Glaube an die gleichen Werte verbindet – trotz allem. Mit einem Stoff des 1809 in der Ukraine geborenen Autors Nikolaj Gogol.\nGogol hat als Chronist seiner Zeit 1835 eine ukrainische Volkssage aufgeschrieben – sie wurde seither Gegenstand erfolgreicher Fantasy- und Horror-Filme. In ihr muss die Vernunft gegen die dunklen\, ja magischen und destruktiven Kräfte einer erdverklebten Wurzelfigur namens „Wij“\, deren Augenlider bis zum Boden reichen\, kämpfen und gerät in deren Geiselhaft. \nKirill Serebrennikov bearbeitet den Stoff unter dem Eindruck gegenwärtiger Verhältnisse radikal zeitgenössisch und liest ihn als Erzählung über den Krieg. Er schreibt in den Stoff Gegenwelten der europäischen Kunst und Poesie ein\, die an die Kraft des Humanen glauben anstatt an die Macht der Destruktion\, – trotz Leningrad\, Hiroshima\, Coventry\, Dresden\, Grosny oder Mariupol. \n  \nDER WIJ\nvon Bohdan Pankrukhin & Kirill Serebrennikov / übersetzt von Kyra Heye / inspiriert von einer Erzählung von Nikolai Gogol / Regie Kirill Serebrennikov / Uraufführung \nDauer 2:00h\, kein Pause \nURAUFFÜHRUNG 3. DEZEMBER 2022\, THALIA GAUSS \nTICKETS \nEine internationale Produktion \nFoto: Fabian Hammerl
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DESCRIPTION:In ihrer Schrebergartenlaube „Stambul“ lernen Samuel und Janik fürs Abitur. Während Janik versucht\, sich von seinen wohlsituierten Lehrer-Eltern zu distanzieren\, bemüht sich Samuel\, Sohn einer Alkoholikerin\, um geordneten Alltag und Normalität. Ihre Laube haben sie in Anlehnung an die türkische Stadt so genannt\, denn daher stammt vielleicht Samuels unbekannter Vater. Nach dem Schulabschluss gehen die beiden Freunde auf eine Reise ins reale Istanbul\, die Neuanfang und Spurensuche zugleich ist. In der Zeit des Erwachsenwerdens erlebt Janik\, wie zerbrechlich Vertrauen und Freundschaft sind\, und dass es Grenzen gibt\, deren Überschreitung alles in Frage stellt.\nDer Debütroman des vielfach ausgezeichneten Hamburger Autors Finn-Ole Heinrich erzählt in kraftvoller\, sensibler und poetischer Sprache wie nebenbei von großen Themen wie Heimat\, Identität und Freundschaft. Wie weit verändert sich unsere Identität\, wenn wir neue Erkenntnisse über unsere Abstammung gewinnen? Ist eine vorgestellte Identität weniger authentisch\, als eine „echte“?\n\nRäuberhände\nvon Finn-Ole Heinrich / in der Bearbeitung von Michael Müller / Regie Anne Lenk \nDauer 1:30h\, keine Pause\n\nTICKETS\nURAUFFÜHRUNG 16. AUGUST 2013\, THALIA GAUSS\n\nFoto: Krafft Angerer
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SUMMARY:Die Odyssee - Eine Irrfahrt nach Homer
DESCRIPTION:Als Odysseus in den Trojanischen Krieg zog\, ließ er seine Frau Penelope mit einem Säugling zurück. Nun\, 20 Jahre später\, ist der Sohn zum Jüngling herangereift. Telemachos hat seinen Vater nie gesehen. Er kennt Erzählungen über den einfallsreichen Odysseus\, aber ob der große Kriegsheld noch lebt\, weiß er nicht. Eines Tages erscheint ein Mann auf dem väterlichen Hof auf der Insel Ithaka\, der ein großes Bildnis des Odysseus mit sich trägt. Er kennt\, wie sich herausstellt\, den Kriegsheld: Telegonos ist ebenfalls ein Sohn des Odysseus. Mit seiner Mutter\, der schwarzen Zauberin Kirke\, lebte Odysseus ein Jahr auf der Insel Aiaia zusammen\, nachdem sie die Hälfte seiner Gefährten in Schweine verwandelt hatte. Telemachos und Telegonos erwarten nun gemeinsam die Rückkehr des wandlungsreichen Mannes\, den es so oft vom Wege abtrieb\, seit er Troja zerstörte. \nAntú Romero Nunes (er)spinnt gemeinsam mit den Schauspielern Thomas Niehaus und Paul Schröder die Geschichte des unzuverlässigen Geschichtenerzählers Odysseus. Eine Produktion im Zusammenhang mit Theater der Welt 2017. \n\nREGIE\nAntú Romero Nunes\nAUSSTATTUNG\nJennifer Jenkins\nMatthias Koch\nDRAMATURGIE \nMatthias Günther\nMUSIK\nJohannes Hofmann\nMIT\nThomas Niehaus\nPaul Schröder\nTickets \n  \nFoto: Armin Smailovic
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SUMMARY:Srebrenica – „I counted my remaining life in seconds…“
DESCRIPTION:Bosnien und Herzegowina 1995: Innerhalb von 5 Tagen werden in Srebrenica 8000 bosnisch-muslimische Jungen und Männer ermordet\, obwohl die Stadt zu dieser Zeit UN-­Schutzzone ist. Genau 20 Jahre später begeben sich Fotograf Armin Smailovic und Regisseur Branko Šimić\, beide aus Bosnien und Herzegowina\, mit ihrem dokumentarischen Theaterprojekt auf Spurensuche und entwerfen eine minimalistische Theaterkompo­sition im Spannungsfeld Opfer – Täter – Zuschauer. \n„Srebrenica – ‚I counted my remaining life in seconds…‘“ basiert auf den Biografien von drei Männern: Ein Überlebender des Völkermords\, heute einer der Hauptzeugen vor dem Den Haager Tribunal\, ein holländischer UN-­Soldat\, der 1995 in der Stadt stationiert war\, und ein Soldat der bosnisch­-serbischen Kommandoeinheit\, der heute mit komplett neuer Identität lebt. Der Fotograf Armin Smailovic hat die Biografien der Zeugen in tau­senden von Fotografien nacherzählt\, die die ästhetische Basis des Projekts bilden. Smailovic führte persönliche Interviews; Protokolle der Aussagen in Den Haag komplettieren die Materialsammlung. Gemein­sam mit Regisseur Branko Šimić entsteht ein Projekt zwischen Be­richterstattung\, persönlichem Schicksal und politischer Metaebene\, das die Dimension des größten Kriegsverbrechens in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg auf die Bühne bringt und seine fatalen Folgen für die politische Welt(un)ordnung der letzten 20 Jahre beleuchtet. \nEin Projekt von Branko Šimić und Armin Smailovic\nMit Musik von Damir Avdić und Vernesa Berbo \nDauer 1:30h\, keine Pause \nTickets \nFoto: Armin Smailovic
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SUMMARY:Die Drei ??? - Das Kabinett des Zauberers
DESCRIPTION:Ein Zauberer verschwindet während seiner Vorstellung in einem Schrank – und taucht nicht wieder auf! Ein Scherz oder gar eine ausgeklügelte Entführung? Auf jeden Fall alles andere als Hokuspokus\, da sind sich die drei ??? einig. \n\nAuf ihrer Suche nach dem verschwundenen Zauberer Pablo müssen Justus\, Peter und Bob mehr als nur ein Zauberkabinett durchsuchen\, und das scheint jemandem überhaupt nicht zu gefallen … \n\nDIE DREI ??? – DAS KABINETT DES ZAUBERERS\nBASIEREND AUF EINER GESCHICHTE VON ANDRÉ MARX\n\nAufführungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause \nTICKETS \nDie drei ??? © 2024 Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG\, Stuttgart. Lizenziert durch EUROPA\, a division of Sony Music Entertainment Germany GmbH. \nFoto: G 2 Baraniak
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SUMMARY:Hotel Savoy
DESCRIPTION:Der Krieg ist vorbei. Der Heimkehrer Gabriel Dan macht Station in einer kleinen östlichen Provinzstadt\, „einer Stadt des Regens und der Trostlosigkeit“. Er checkt im Hotel Savoy ein\, um sich nach einer langen Wanderung für ein paar Tage auszuruhen. Er hofft\, von einem wohlhabenden Verwandten\, der in der Stadt lebt\, Geld für die Weiterreise zu erhalten. Nachdem sich der Plan nicht erfüllt\, bleibt Gabriel Dan für mehrere Wochen im Hotel Savoy und trifft bei seinen Streifzügen durch die verschiedenen Stockwerke und Zimmer dessen seltsame Gäste: einen geheimnisvollen Liftboy\, einen Lotterieträumer\, eine schöne Varietétänzerin\, einen Souffleur\, der eigentlich Regie führen wollte und einen sterbenden Clown\, der seinem traurigen Esel Kunststücke beibringt. Die Welt ist aus den Fugen\, und die Hotelgäste warten auf eine große Veränderung oder die Ankunft eines Milliardärs aus Amerika. „Die großen Ereignisse pflegen überraschend zu kommen\, und jede Erwartung bewirkt nur\, dass sie zögern.“ Zufällig begegnet Gabriel Dan seinem alten Kameraden Zwonimir Pansin\, der dem Hotel Savoy verfällt und sich mit seiner Liebe zu Aufregung und Unruhe als Agitator aufschwingt: „Die Revolution ist da.“ \n  \nIn einem Brief an seinen Verleger schreibt Joseph Roth: „Ich habe keine Heimat\, wenn ich von der Tatsache absehe\, dass ich in mir selbst zu Hause bin und mich bei mir heimisch fühle. Wenn ich mich nur einmal verlasse\, verliere ich mich auch. Deshalb achte ich peinlich darauf\, immer bei mir zu bleiben.“ \n  \nCharlotte Sprenger adaptiert „Hotel Savoy“ (1924) von Joseph Roth für die Bühne. Der Roman spielt zwischen den Kriegen und porträtiert eine Generation\, die ihre Heimat verloren hat und in eine ungewisse Zukunft geht. \nTickets \nHotel Savoy\nvon Joseph Roth / Regie Charlotte Sprenger \nDauer 2h\, keine Pause \nPREMIERE AM 11. SEPTEMBER 2022\, THALIA GAUSS \nFoto: Emma Szabó
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DESCRIPTION:Der Krieg ist vorbei. Der Heimkehrer Gabriel Dan macht Station in einer kleinen östlichen Provinzstadt\, „einer Stadt des Regens und der Trostlosigkeit“. Er checkt im Hotel Savoy ein\, um sich nach einer langen Wanderung für ein paar Tage auszuruhen. Er hofft\, von einem wohlhabenden Verwandten\, der in der Stadt lebt\, Geld für die Weiterreise zu erhalten. Nachdem sich der Plan nicht erfüllt\, bleibt Gabriel Dan für mehrere Wochen im Hotel Savoy und trifft bei seinen Streifzügen durch die verschiedenen Stockwerke und Zimmer dessen seltsame Gäste: einen geheimnisvollen Liftboy\, einen Lotterieträumer\, eine schöne Varietétänzerin\, einen Souffleur\, der eigentlich Regie führen wollte und einen sterbenden Clown\, der seinem traurigen Esel Kunststücke beibringt. Die Welt ist aus den Fugen\, und die Hotelgäste warten auf eine große Veränderung oder die Ankunft eines Milliardärs aus Amerika. „Die großen Ereignisse pflegen überraschend zu kommen\, und jede Erwartung bewirkt nur\, dass sie zögern.“ Zufällig begegnet Gabriel Dan seinem alten Kameraden Zwonimir Pansin\, der dem Hotel Savoy verfällt und sich mit seiner Liebe zu Aufregung und Unruhe als Agitator aufschwingt: „Die Revolution ist da.“ \n  \nIn einem Brief an seinen Verleger schreibt Joseph Roth: „Ich habe keine Heimat\, wenn ich von der Tatsache absehe\, dass ich in mir selbst zu Hause bin und mich bei mir heimisch fühle. Wenn ich mich nur einmal verlasse\, verliere ich mich auch. Deshalb achte ich peinlich darauf\, immer bei mir zu bleiben.“ \n  \nCharlotte Sprenger adaptiert „Hotel Savoy“ (1924) von Joseph Roth für die Bühne. Der Roman spielt zwischen den Kriegen und porträtiert eine Generation\, die ihre Heimat verloren hat und in eine ungewisse Zukunft geht. \nTickets \nHotel Savoy\nvon Joseph Roth / Regie Charlotte Sprenger\n \nDauer 2h\, keine Pause \nPREMIERE AM 11. SEPTEMBER 2022\, THALIA GAUSS \nFoto: Emma Szabó
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SUMMARY:DER BOXER
DESCRIPTION:Im Warschau der 30er Jahre kämpft der jüdische Boxer Jakub Shapiro mit der Kraft und Geschicklichkeit seines Körpers darum\, dem Elend seiner Herkunft zu entkommen. Er arbeitet für den Paten Jan Kaplica\, der über Warschau herrscht wie Al Capone über Chicago. Der Großganove kontrolliert die Bordelle\, treibt Schutzgeld ein und genießt das Leben in dicken Autos und dunklen Bars. Shapiro begleitet Kaplica und erledigt für dessen Imperium die Drecksarbeit. Bald werden die mafiösen Geschäfte und das süße Leben überschattet vom Kampf gegen die polnischen Nationalisten\, die in der Stadt die Macht übernehmen wollen. „Der Boxer“ zeichnet ein eindringliches Bild der Stadt Warschau – kurz bevor die deutsche Wehrmacht einmarschiert. \nDie junge\, mehrfach ausgezeichnete polnische Regisseurin Ewelina Marciniak bringt den Roman von Szczepan Twardoch\, Star der polnischen Gegenwartsliteratur\, auf die Bühne. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen\, die Shapiros Leben teilen\, allen voran seine Geliebte Ryfka\, eine Bordellbesitzerin. Man kann „Der Boxer“ als Warnung lesen vor dem wachsenden Nationalismus in Polen und Europa heute. Aber auch als Ballade Noire über das Böse\, das jeden in dieser Geschichte infiziert: Nationalisten\, Kommunisten\, Boxer\, Gangster\, Politiker und auch jene Angehörige der Mittelklasse\, die sich durch die Deportation ihrer jüdischen Nachbarn bereichern. Wenn Gewalt so attraktiv ist\, dass sie uns betört\, so Marciniak\, können wir sie dann bekämpfen\, über sie schreiben\, ein Stück über sie anschauen – und von ihrer Verführung verschont bleiben? \nWEITERE SPIELZEITEN:  \n31.03.2020\, 20:00 Uhr \n09.04.2020\, 20:00 Uhr \nDauer 2h\, keine Pause
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SUMMARY:SECHS KOFFER
DESCRIPTION:Irgendjemand musste den Großvater Schmil denunziert haben. Warum sonst hätte man ihn im Frühjahr 1960 am Flughafen in Moskau mit ein paar hundert Dollar als Devisenschmuggler verhaftet? Schmil war auf dem Weg nach Prag und wollte seinem Sohn Sjoma und Schwiegertochter Rada ein neues Auto kaufen. Der Anlass war die Geburt von Enkel Maxim. Drei Monate später wird der Großvater hingerichtet. Wer hatte ihn verraten? Könnte es jemand aus der Verwandtschaft gewesen sein? Es gibt Gerüchte und Verdächtigungen\, denen Maxim im Laufe der Jahre nachgeht. War es Onkel Dima\, der einige Jahre im Gefängnis verbrachte? Oder Tante Natalia\, die Onkel Dima mit geheimen Akten erpresst hat? Oder sogar der eigene Vater\, der einmal mit Natalia zusammen war? Und was ist mit dem reichen Onkel Lev\, der als erster in den Westen floh und mit dem seit Jahren niemand mehr in der Familie spricht? Der Erzähler Maxim öffnet Kapitel für Kapitel ein familiäres Schuldgepäck\, verteilt auf sechs Koffer. Es gibt einiges aus unterschiedlichen Perspektiven zu besichtigen und es bleibt die Frage\, wem kann man vertrauen in Zeiten großer Zerrissenheit? \n  \n„Sechs Koffer“ erzählt von einer Familie\, die es von Ost nach West verschlägt und die ihr dunkles Geheimnis durch die Zeiten trägt. Maxim Biller war zehn\, als er mit seiner Familie Prag verließ: „Wir sind 1970 nach Hamburg gekommen und lebten im Kreise von jüdischen und osteuropäischen Emigranten. Man besuchte sich fast jeden Tag\, natürlich unangemeldet\, und ich habe alle möglichen Biografen kennengelernt. Und damit alle möglichen\, auch schuldhaften Verstrickungen\, wobei die meisten Menschen eher schwach als böse sind. Oder böse sind\, weil sie schwach sind.“ \n  \nRegisseurin Elsa-Sophie Jach\, die den Roman für die Bühne adaptiert\, wurde mit ihrer ersten Thalia-Inszenierung „dritte republik“ gemeinsam mit Autor Thomas Köck zum Festival Radikal Jung 2019 eingeladen. \n  \nDauer 1:50h\, keine Pause
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DESCRIPTION:Maik und Tschick\, zwei vierzehnjährige Außenseiter\, die nichts zu verlieren haben\, außer vielleicht ihre Einsamkeit\, machen sich mit einem geklauten Lada auf den Weg in die Walachei durch eine surreale Mondlandschaft voller merkwürdiger Menschen\, irgendwo entlang der deutschen Autobahnen. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden\, dem besten Sommer des Lebens\, von Freundschaft und erster Liebe: eine Abenteuerreise ins Unbekannte. \n„Alles war größer\, die Farben satter\, die Geräusche Dolby Surround\, und ich hätte mich\, ehrlich gesagt\, nicht gewundert\, wenn auf einmal Tony Soprano\, ein Dinosaurier oder ein Raumschiff vor uns aufgetaucht wäre.“ \nWolfgang Herrndorf erzählt das\, woran sich alle am liebsten erinnern: den Sommer des Erwachens\, den einen\, unvergesslichen Sommer\, in dem man erwachsen wurde. Und er erzählt ihn so\, dass man ebenso viele Erwachsene wie Jugendliche beim Lesen dieses Romans beobachten kann. Maik und Tschick\, beide 14\, fahren in einem „geliehenen“ Lada los\, um die ostdeutsche Provinz zu erkunden und treffen auf ihrem Weg mehr nette Menschen\, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Und sie treffen Isa. \n  \nDauer 1:40h\, keine Pause
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SUMMARY:Furor
DESCRIPTION:Politprofi zu Besuch bei den Abgehängten der Gesellschaft. In Zeiten von Hate Speech und Fake News findet sich Ministerialdirigent Heiko Braubach in der Mietwohnung der Altenpflegerin Nele Siebold wieder. Er hat ihren Sohn Enno mit dem Auto angefahren. Obwohl er laut Polizeibericht nicht schuld ist an dem Unfall\, will er die Sache persönlich aus der Welt schaffen. Da taucht Neles Neffe Jerome auf\, Paketbote von ganz unten. Kurz vor seiner Kandidatur zum Oberbürgermeister kann Braubach die Probleme nicht einfach so weglabern\, findet er. Schließlich kursieren im Netz Gerüchte aus einem geleakten Polizeibericht: Ist der Politiker zu schnell gefahren? War er betrunken am Steuer? \nBraubach sitzt in der Falle und Jerome nutzt seine Chance\, einem Vertreter der verhassten Eliten mal so richtig die Meinung zu sagen. Mit dem Handy in der Hand treibt der Wohlstandsverlierer den Politiker in die Enge und sammelt belastendes Material für einen Shitstorm.\nDas erfolgreiche Autorenduo Lutz Hübner und Sarah Nemitz („Frau Müller muss weg“) schickt in seinem neuesten Stück exemplarisch drei Vertreter einer Gesellschaft\, deren Konsens zerfällt\, in einen rasanten Showdown. Wer repräsentiert eigentlich noch die Verlierer des neoliberalen Wettbewerbs? \n  \nDauer 1:35h\, keine Pause \nPREMIERE  28. FEBRUAR 2019\, THALIA GAUS
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SUMMARY:Dancer in the Dark
DESCRIPTION:von Patrick Ellsworth nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier / in der Übersetzung von Henning Bochert / Regie Bastian Kraft \nSelma sieht kaum mehr etwas\, doch das darf keiner wissen. Tag und Nacht arbeitet die tschechische Einwanderin in einer Metallfabrik in der amerikanischen Provinz. Sie spart jeden Cent für die Operation ihres Sohnes\, denn der Zwölfjährige hat die Augenkrankheit seiner Mutter geerbt. Da bleibt kaum Zeit für den gutmütigen Mechaniker Jeff\, der sich um sie bemüht. Und die Kollegin und Freundin Kathy hat große Mühe\, Selmas gefährlichste Fehler bei der Arbeit am Metallofen zu verhindern. Trotz schwerer Sorgen und der unermüdlichen Aufopferung für ihren Sohn\, hat Selma eine große Leidenschaft: die heile Welt der amerikanischen Musicals\, in die sie sich hineinträumt\, wenn das Leben unerträglich zu werden droht. Als ihr hart erspartes Geld gestohlen wird\, prallen Realität und Traumwelt aufeinander. Selma wird zur Mörderin. \nÜber die Figur der Selma sagt der Regisseur Bastian Kraft: „In Zeiten des radikalen Egoismus erscheint sie mir wie eine Botschafterin der Selbstlosigkeit. Ihre bedingungslose Hingabe verstört und berührt mich zutiefst. Dabei ist ihre Fähigkeit\, die harte Realität ab und zu in Poesie zu verwandeln\, viel mehr als bloße Weltflucht. Es ist die Erschaffung einer neuen Welt und damit ein Akt purer Kreativität.“ \n  \nDauer 1:40h\, keine Pause \nPREMIERE 28. MÄRZ 2018\, THALIA GAUS \nREGIE\nBastian Kraft\nBÜHNE\nPeter Baur\nKOSTÜME\nInga Timm\nDRAMATURGIE \nChristina Bellingen\nMUSIK\nFabian Ristau\nVIDEO\nJonas Link\nMIT\nSandra Flubacher (Linda / Brenda)\nLisa Hagmeister (Selma)\nOliver Mallison (Bill)\nPaul Schröder (Jeff\, Live-Musik)\nVictoria Trauttmansdorff (Kathy)\nSOWIE Enno Glossner / Rasmus Meyer-Loos / Benjamin Schnelle  (Gene)\nWEITERE ROLLEN Ensemble\n \nLIVE-KAMERA Malwine Mangold-Volk \n  \nFoto: Krafft Angerer \n 
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